Jörg Berger

"Meine zwei Halbzeiten"

Ein spannender Talk auf dem "Roten Sofa"

Die DDR Ende der siebziger Jahre:
Jörg Berger, jung, charmant, gut aussehend, gehört als erfolgreicher Fußballtrainer zu den Privilegierten des Systems.
Es scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis er die Nationalmannschaft seines Landes übernehmen wird. Allerdings wächst der Unwille darüber, dass sich die Stasi ständig in sein Leben einmischt.
Im März 1979 nutzt er ein Länderspiel in Jugoslawien, um zu fliehen. Nur mit Glück gelangt er in die Bundesrepublik. Hier muss er ganz von vorne beginnen. Aber er kämpft sich wieder hoch und wird zu einer der prominentesten Figuren der Bundesliga. Bis er 2002 mit seiner größten Herausforderung konfrontiert wird: der Diagnose Krebs.

Jörg Berger

Bergers Buch schildert ein Leben in zwei Deutschlands. Offen und ohne Bitterkeit, lebendig und voller Anekdoten. Von lockeren Sitten in der DDR berichtet er ebenso wie von den Tücken des bundesrepublikanischen Alltags. Und er beschreibt, was schlimmer war als die Ignoranz westdeutscher Fußballgrößen: die beklemmende Erfahrung zu machen, dass der lange Arm der Stasi bis in den Westen reichte.

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Das waren meine Gäste am 27. November 2009

Rolf Stahlhofen Alexander Klaws Jürgen Hunke Frl. Menke Kurt Schulzke Alexandra Kamp Jörg Berger Kathy Kelly Maria Klein Henner Hoier Lemmys Brass